Bergbau

Am 30.6.2007 wurden die größten Zinnkammern Europas in der kleinen Gemeinde Pöhla für Besucher wiedereröffnet. Dieses geologisch interessante Besucherbergwerk ist für jung und alt ein einzigartiges Erlebnis. Mit der Grubenbahn gelangt man 3000m in den Berg hinein, um dort die „Geheimnisse“ des Wismutbergbaus zu entdecken. Dazu gehören zum Beispiel die Bohrarbeiten von Hand und mit Bohrwagen, die Ladearbeiten mit Bagger oder auch der Streckenausbau. Eine Führung dauert etwa 3 Stunden.

Das Schaubergwerk „Das Glöckl “ in Johanngeorgenstadt wurde 1974 eröffnet. Bei 8 °C wird man durch die Untertage-Welt geführt und man darf sich sogar selbst als echter Bergarbeiter ausprobieren. Für Angsthasen ist das Bergwerk nicht geeignet, denn natürlich gibt es einen alten Berggeist, der sich bereits bei vielen Besuchern sehen lassen hat. Die Führung dauert 1–1½ Stunden.

Auch das technische Denkmal, den „ Pferdegöpel “, kann man in Johanngeorgenstadt besichtigen. Dort zogen Pferde Erz und Gestein aus den 140 m tiefen, kunstvoll ausgemauerten Treibeschacht empor. Nach Absprache sind Schauvorführungen mit Pferden für Besuchergruppen möglich.

Der sehr gut begehbare „ St.Christoph-Stolln “ in Breitenbrunn ist eines der kleinsten Bergwerke Sachsens. Innerhalb von 60 Minuten lernt man die erzgebirgische Bergbautradition etwas näher kennen.

Gleich im Anschluss könnte man die Jagdschlossruine in Breitenbrunn besichtigen. Das Jagdhaus stammt aus dem 16.Jahrhundert und zeigt sich noch in einer stattlichen Ruine.

In Antonsthal wurde bereits 1713 Erz abgebaut. Dieses musste mit einer bestimmten Technik aufbereitet werden. Im Museum „Silberwäsche“ wird diese Erzaufbereitungstechnik sowie zahlreiche historische Handwerkszeuge, Bergbauzubehör und Mineralien, gezeigt.
Den wunderschönen, 4 km langen, benachbarten Naturlehrpfad kann man in circa 1-1 ½ Stunden absolvieren.